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Hallo Ihr Lieben, ja die Realität hat mich ja nun auch wieder. Nur kurz als Rückmeldung, es war eine tolle Zeit auf beiden Etappen. Aber vorallem die Fahrt nach Horta war schon wirklich ein unvergessliches Erlebnis, zumindest für so ne Landratte wie mich.Die Crew war super, wir haben uns wirklich gut verstanden, Paul ist ja sowieso ein netter unkomplizierter Typ und zudem ein guter Segler, leider, aber dazu brauch ich ja nix groß zu sagen, war die Zara in einem schlechten Zustand. Ne Tropfsteinhöhle, aber sie geht ja jetzt auf die Werft. Es wär auch schade um das Schiff. Auch bei Boen bis 55 kn hat sie uns sicher weitergesegelt! Ich schick euch im Anhang auch mal ein Foto von unserem Bild auf der Hafenpromenade in Horta mit und vom Anlegerbier. Stellt das wenn ihr Lust habt doch einfach mal ins Netz zu Anschauung......Zit lo ist österreichisch (wir hatten eine Crashkurs) und heißt Zeit lassen was ja toll passte. Und bitte schickt mir und auch den anderen die Meilenbestätigungen per Post. Die Formulare waren auch nass geworden! die 2. Etappe Horta Lissabon waren 1080 sm und bis Horta  glaube ich 2700 sm (da müsst ihr Paul fragen) und dann hätte ich gerne nochmals die Crewliste vom 1. Törn mit den Jungs aus Österreich. Bitte einfach in den Brief dazupacken. Herzlichen Gruß Evi

 

Hallo Anke, auch von mir gibt es eine positive Rückmeldung was unseren Atlantiktörn angeht. Es hat riesen Spaß gemacht, beide Crews waren Klasse, beide Skipper waren super, mit beiden würde ich jederzeit wieder segeln. Paul war natürlich für mich der Favorit, da er aus Rostock kommt, so fast aus meiner Wahlheimat, was bei mir ein bißchen Heimatgefühl hervorgerufen hat, da wir momentan nicht an der Küste wohnen. Klasse auch, dass beide Skipper der Crew relativ viel Eigenverantwortung übertragen haben und nicht bei jeder falschen Bewegung oder 5° Kursabweichung nach oben geschossen kamen. Wir haben alles dabei gehabt: Sonne und heiß, Regen, wagerecht und kalt, schöne Tage mit einfach tollem Wind und im Durchschnitt 7 kn Geschwindigkeit, treiben vor Top und Takel und trotzdem Geschwindigkeiten um die 6 kn. Es war einfach herrlich. Nur das nasse Schiff ging uns manchmal auf die Nerven, aber das soll sich auf der Werft ja ändern. Wir haben oft und viele Delphine gesehen, ein Potwalbaby in den Azorengewässern und mindestens einen Finwal vor Portugal, eventuell war es auch ein Pärchen. Meine drei Bedenken, die ich hatte, waren völlig bedeutungslos. Beim ersten Törn waren wir 8 Leute, aber mit vier jungen österreichischen Studenten haben wir uns wieder ganz jung gefühlt. Für mich war es dadurch ein bißchen wenig Steuerzeit, aber beim zweiten Törn waren wir nur 5, da hat sich das etwas kompensiert. Dann war ich etwas besorgt wegen des Essens, aber auch das ging gut. Ich habe sogar jede Woche Kuchen gebacken und Brot wurde auch gebacken. Staumöglichkeiten wären noch da gewesen, also auch ein längerer Törn ohne Landgang wäre mit der Zara möglich. Das dritte war die Hygiene. Mit so vielen Leuten an Bord, dachte ich, das Trinkwasser wird nicht lange halten. Aber am Ende der 2. Woche waren wir noch immer beim ersten Tank und konnten dann auch mal wenigstens die Haare mit Frischwasser waschen. Evi und ich haben jeden 2. Tag Decksdusche mit Hilfe der Jungs, die uns das Wasser aus dem Atlantik geholt haben, gemacht. Wenn man sich danach gleich mit Lotion einreibt, hat man auch kein Salz mehr auf der Haut oder empfindet es nicht so. Rundum ein tolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte.      Liebe Grüße Conny