+49 40 23205031    info@skipperteam.de   Mo - Do 10 - 16 Uhr | Fr 10 - 14 Uhr

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Kurz-Überführung: HH-Flensburg

Salona 44 SPEEDY GO!

Hamburg-Finkenwerder - Elbe - NOK - Kiel - Flensburg Inklusivleistungen

2241412  SPEEDY GO!
150 sm in 4 Tagen
22.03.2024 - 27.03.2024
Preis/Koje 444 €

Törnbeschreibung: Bitte nach unten scrollen!

Infos zu deiner Yacht: Bitte Bild anklicken!

Törninfos

Anreise: Freitag 22. März 2024
Abreise: Mittwoch 27. März 2024

Törnbeginn am Anreisetag ab 16:00 Uhr in Hamburg-Finkenwerder
Abreise am Abreisetag 10:00 Uhr - nach dem Frühstück ab Flensburg

Törnpreis exklusive: An- / Abreise
Ist die Crew angereist wird die Verpflegung eingekauft. Auslaufen dann am nächsten Morgen.

Deine Törnnebenkosten:
Diesel, Kochgas, Wasser: inklusive
Hafengebühren: inklusive
NOK-Gebühr: inklusive
Endreinigung: dein Anteil max. 30 € / aussen / Cockpit muss die Crew selbst sauber machen
Bettwäsche:  musst du mitbringen *
Verpflegung: dein Anteil ca. 100 €

Regelungen zur Bordkasse:
In die Bordkasse zahlen alle Crewmitglieder zu gleichen Teilen ein. Die oben angegebenen Zahlen sind circa Beträge für deinen Anteil an den entstehenden Kosten. Diese Kosten können wesentlich abweichen. Bei der Verpflegung sind keine Restaurantbesuche und kein Kaviar einkalkuliert.
Entscheidet sich die Crew für einen Restaurantbesuch kommt der Skipper mit, wenn er von der Crew eingeladen wird. Ansonsten freut er sich über eine Auszeit an Bord.
Der Alkohol wird von der Crew getrennt von der Verpflegung eingekauft und bezahlt. Das eröffnet die Möglichkeit am Ende des Törns, den Alkohol, entsprechend der geschätzten Verbräuche abzurechnen. Trinkst du mehr / weniger / keinen Alkohol, bezahlst du auch anteilig - mehr / weniger / nichts.
Der Skipper ist von den Umlagen der Bordkasse ausgenommen.
Für sehr kleine Crews -weniger als 4- gibt es Sonderregelungen bezüglich der Beteiligung des Skippers.

Belegung: Max. 6 Crew

Liegeplatz der Yacht
Bei der Heuer-Werft im Rüschkanal in Hamburg-Finkenwerder. Ab HH-HBF mit der U-Bahn Nr. 3 zu den Landungsbrücken, von dort mit der Fähre Nr. 62 nach Finkenwerder. Das letzte Stück mit dem Taxi.
Oder ab Bahnhof Hamburg-Harburg mit dem Bus Nr. 146 nach Finkenwerder.

Mitbringen
Schlafsack, Laken, Kopfkissenbezug, Handtuch, Geschirrtuch, persönliche Medikamente zum Beispiel gegen Seekrankheit, Personalausweis. Ölzeug, Gummistiefel, Bootsschuhe mit nicht abfärbenden Sohlen, bequeme Klamotten. Bei Bedarf zusätzlich Fleecekleidung, Mütze, Schal, Handschuhe, Skiunterwäsche, also warme Sachen!

Abreise ab Flensburg: Marina Im Jaich. Der Bahnhof Flensburg ist 1,8 km entfernt.

Crewliste 
Du bekommst eine Crewliste mit den Kontaktdaten deiner Mitsegler und des Skippers circa 10 Tage vor Törnbeginn. So kannst du zum Beispiel gemeinsame Anreisen verabreden. Zusammen mit der Crewliste mailen wir auch Anreiseinfos, Wegbeschreibung und Hafenpläne.

 

* Die Route dieses Törns ist freibleibend und kann unter anderem auf Grund besonderer Wetterverhältnisse vom Skipper geändert werden. Müssen Ausgangs- oder Zielhafen verlegt werden, erstattet SKIPPERTEAM die erhöhten An- und Abreisekosten nach vorheriger Absprache. Das gilt nicht im Fall von höherer Gewalt.

Unser Partner-Reisebüro

Törnbeschreibung

HH-Finkenwerder - Flensburg

 

"Nur" eine Kurz-Überführung

 

Diese Reise vom Hamburger Hafen durch den Nord-Ostsee-Kanal in den Flensburger Hafen hat es in sich und wir haben die Reise entsprechend vorbereitet. Hoch- und Niedrigwasserzeiten sind bekannt, Stromstärke ebenfalls, Regeln für den Hamburger Hafen und den NOK haben wir verstanden und den Wetter- und Lagebericht durchgesprochen. VHF auf CH74 gedreht, mächtig was los hier.

Jetzt endlich Leinen los. Uns bleiben nur gut 5 Stunden Schiebestrom für die knapp 40 Meilen bis Brunsbüttel. Danach drückt uns der Strom wieder elbaufwärts.
Noch im Rüschhafen sehen wir auf dem AIS viele Schiffe, die vor der Hafeneinfahrt unterwegs sind als wir die alten U-Bootbunker passieren. Wir schätzen ab, ob wir gefahrlos auf die Nordseite des Elbefahrwassers kommen können, der Ausguck steht im Bugkorb, die Geschwindigkeit ist sicher. Wir geben einen langen Warnton und fahren auf eine der meistbefahren Abschnitte auf die Elbe. Das kleine Motorboot ohne AIS von backbord hat der Ausguck gesehen, gemeldet und wir lassen es passieren. Es hat hier Vorfahrt! Hamburger Hafenordnung eben. Eine Beluga, das Airbus-Transportflugzeug, überfliegt uns im Landeanflug auf das Airbus-Werk als wir am Nordufer die Segel setzen und ein 150m-Containerfrachter uns Windschatten bietet. Bei SW-Wind Stärke 4 fahren wir mit 10kn SoG an Blankenese vorbei Richtung Tonne 125, die Hafengrenze. Das war also Hamburg.

Wir stellen auf CH68 um und passieren das Willkommenshöft in Wedel-Schulau. Hier werden alle großen Schiffe über Lautsprecher begrüßt, auch das 350m lange Wegerechtschiff, das uns noch auf der Hochwasserwelle entgegenkommt und ordentlich Schwell verursacht. Festhalten, auch die Tassen unterdeck. So viele Feuer in Linie. Das schreit ja förmlich nach Unterwegs-Kompasskontrolle, meldet sich der Navigator. Mal sehen, ob die Steuertafel stimmt. Ja, warum denn nicht?

Vorbei am abgeschalteten Kernkraftwerk in Stade und Glückstadt-Wischhafen (Achtung Fährverkehr) erreichen wir kurz vor Niedrigwasser den Schleusenvorhafen in Brunsbüttel, Segel bergen und Kreiselmodus. Wie war das noch mal mit den Signalen und der Frequenz des Schleusenkanals und im NOK?

Wie nett, es geht schnell hinein in die Schleuse und in die meistbefahrene künstliche Seeschiffahrtsstraße der Welt. Wir legen kurz an und zahlen die Kanalgebühr. Da wir im März von MEZ 5:00-19:30 fahren dürfen, signalisiert der Navigator, dass es heute noch bis Rendsburg reicht, zumal wir zum Motor das Segel setzen dürfen. Das spart deutlich Diesel, aber wie schnell darf man hier noch einmal fahren?

Deutlich vor Sonnenuntergang passieren wir die Eisenbahnbrücke mit einer der letzten Schwebefähren, drehen nach backbord in den Kanal zum Rendsburger Yachthafen und machen fast. Zeit für ein wohlverdientes Anliegerbier. Was für ein erster Tag voller Eindrücke!

Am nächsten Morgen geht es nach einem Frühstück weiter unter Motor an der Knierim-Werft und den Rennyachten vorbei zur Schleuse in Holtenau. In der Kieler Förde wieder Ausguck, die Kiel-Oslo-Fähre kreuzt von Steuerbord unseren Weg, als wir auf das Marine Denkmal in Laboe zu halten. Schilksee, Laboe, Kieler Stadthafen, wo wollen wir den Abend und die Nacht verbringen? Luxusproblem.

Der dritte Tag. Wir lassen den Leuchturm Kiel an Steuerbord und segeln die Küste entlang nach Norden. Bei halbem Wind, frischer Briese, kleiner Welle navigieren wir um ein Sperr-/Schießgebiet und einige Flachstellen herum und erreichen die Schleimündung. Hier sind früher die Wikinger hineingefahren nach Haithabu, einer ihrer Großstädte.
Einer von uns, ein ehemaliger Marineoffizier schaut kurz etwas wehmütig hinüber auf den alten Marinehafen Olpenitz, jetzt ein moderner Yachthafen. Hier war er viele Jahre stationiert.
Der Hafen von Massholm ist nach dem 2023 Hochwasser wieder einlaufbereit und der Wetterbericht sagt für morgen SE-Wind voraus. Das ist perfekt für den abschließenden Schlag nach Flensburg. Schluss für heute. Wir gehen durch die enge Durchfahrt in Schleimünde nach Maasholm. Schön hier.

Der letzte Tag begrüßt uns mit der vorhergesagten Ostlage. SE-Wind 4-5BFT, blauer Himmel. In der Ausfahrt durch Schleimünde steht ordentlich Welle als wir gegenan stampfen. Nach dem Setzen der Segel geht es vor dem Wind mit Bullenstander Kurs NNW. Den Leuchtturm Kalkgrund fest in der Vorauspeilung rauscht das Kielwasser. Ab Kalkgrund dann raumschots und mit über 10kn in die Flensburger Förde. Wir sind hier draußen ganz allein in diesem Frühjahr. Ganz anders als im Sommer, wo sich hier die Boote tummeln. Nicht ganz unproblematisch im Deutsch-Dänischen Grenzgebiet, denn, wer ist hier wann ausweichpflichtig und warum, von wegen Fahrwasser?

Wir passieren mit zwei Halsen die Tonnen 5, 6 „Schwiegermutter“ und 8 an deren „guten Seite“ und erreichen die Innenförde. An Steuerbord die zwei Ochseninseln, sehen wir an Backbord die DHH-Yachtschule, noch fast im Winterschlaf, nur wenige Jollen sind unterwegs auf dem kalten Wasser.

Kurz vor dem Ziel noch zum Tankstop in Sonwik, inklusive Drehen auf dem Teller im engen Hafenbecken vor der Tankstelle. Während des Tankens richten wir noch einmal das Groß auf dem Baum, fare bella figura, wie der Italiener sagt, vor allem beim ersten Einlaufen im Jahr.

 

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